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Die Ratgeber - Der Schrecken aller Eltern

Bereits lange vor der Altsteinzeit gab es vermutlich Ratgeber, die Eltern empfahlen, wann sie wie ihre Kinder erziehen sollten. Die Erfindung der Schrift brachte ungeheure Effektivität: Einmal in Tontafeln oder Steinplatten geritzt überdauern die Weisheiten Generationen; man denke nur an die 10 Gebote. Damit konnte sich der menschliche Ratgeber gleich nach der Fertigstellung der Steintafel einem neuen Projekt widmen. Schriftliche Ratgeber waren demnach der Einstieg in die Serienfertigung – viele tausend Jahre vor den Manufakturen der Römer oder der amerikanischen Filmindustrie.

Seit dem Mittelalter hatte die christliche Kirche in Europa das Schreiben an sich gezogen, also monopolisiert. Fast alle Dokumente und Bücher wurden von Mönchen oder Priestern geschrieben und kopiert – von Hand, nicht per Scanner. „Wer schreibt, der bleibt“, wie der Volksmund weiß. Also waren die meisten Bücher Kirchenbücher, alle staatlichen Dokumente wurden von der Kirche gelesen, geprüft und öfters auch verändert.

Wie heute Facebook, Google und Amazon fing die Kirche klein an, sammelte Daten und bot ihre Dienste an. Natürlich hätte der Adel selbst lesen und schreiben lernen können. Doch bequemer war es, wenn andere die Rüstung putzen, kochen, Burgen bauen, diktierte Befehle niederschreiben oder aus Briefen vorlesen. Auch die Arbeitsteilung ist keine Erfindung der Moderne, sondern wurde im Altertum wie im Mittelalter gepflegt. Die geniale Marketingidee der Kirche war, dass sie das Lesen und Schreiben übernahm, um dann das Denken, die Gesetzesbildung und letztendlich zum großen Teil die Herrschaft zu übernehmen. Eine Analogie zu den Internetkonzernen unserer Zeit ist dabei auf-, jedoch nicht zufällig.

Der Buchdruck mit beweglichen Lettern ermöglichte die billige Massenproduktion. Neben Kirchen- und Staatspapieren kam schnell die Unterhaltungsliteratur auf – und die stetig wachsende Ratgeberbranche. Wie ein Virus verbreiteten sich Ratgeber: Gesundheit (326 Mio.), Haushalt und Kochen (knapp 55 Mio.), gutes Benehmen (1,2 Mio.) sind klassische Ratgeberbücher und -broschüren, in jüngerer Zeit auch Websites, wobei in Klammern die Googletreffer stehen. Wer mehr auf neuartige Ratgeber aus ist, findet unter „Internet Programmierung“ (über 17 Mio.), unter „webdesign lernen“ (knapp 6 Mio.) oder unter abartigen „Ego Shouter Tipps für Anfänger“ (immerhin 0,5 Mio.) eine reiche Auswahl.

Die These, die in lockerer Abfolge hier untersucht werden soll, ist:
Ratgeber kosten Geld, Zeit und gefährden die Psyche wie die Gesundheit. Darin ähneln sie einer Virusepidemie. Speziell Eltern sind gefährdet.


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