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Wetter und Schule 4

- Unsicherheit, Risiko und das eigene Verhalten

 Bei großen Schneefall Mitte Januar starben vier erfahrene Schifahrer in Lech am Arlberg. Die Ausgangssituation war klar: Seit Tagen heftiger Schneefall mit Windverfrachtungen; Lawinenwarnstufe 3, örtlich auch höher; massive Warnungen, die gesicherten Pisten zu verlassen; wegen Lawinengefahr gesperrte Pisten und Straßen. Doch die Wintersportgruppe schlug alle Warnungen, Prognosen, sowie Ihre eigenen Erfahrungen aus dem Schiverein in den Wind und ließen sich auch nicht vom Anblick der Schneemassen abschrecken. Rational gibt es keine Erklärung, warum die Gruppe sich in einen Lawinenhang begibt. Denn bei diesen Schneeverhältnissen war die steile Abfahrt mit Sicherheit zumindest schneebrettgefährdet, das Risiko ging also gegen Eins.

 Über den Entscheidungsprozess, der zum Einfahren in den Hang führte, kann man nur spekulieren, doch wahrscheinliche Gründe waren:

  • Perfekte Lawinenausrüstung – sogar mit Lawinenairbags;
  • viel persönliche Erfahrung und Können;
  • selbsterzeugter Druck-1: der große Aufwand bis zum Start muss sich lohnen;
  • selbsterzeugter Druck-2: niemand will schwächeln, niemand den anderen den Spaß verderben.


 Wenn nur einer der vier mit seinem Handy zu Hause angerufen hätte und seiner Partnerin die Situation geschildert hätte …

 „Wir stehen an einem Steilhang, überall ist meterhoch Schnee, das Wetter ist schlecht, wir fahren gleich los, das wird ein Mordsspaß! Wenn uns die Lawine trotz unseres Könnens erwischen sollte, was sehr wahrscheinlich ist, werden wir vermutlich dank der Airbags dicht an der Oberfläche bleiben, so dass sich wahrscheinlich einer selbst ausgraben kann und dann die anderen. Knochenbrüche, Ersticken und Zerquetschen sind wahrscheinlich, aber alle vier wird es hoffentlich nicht erwischen. Ohne Risiko kein Abenteuer, das wird eine Mordsgaudi!“

 …dann hätte die Partnerin vermutlich einen Schrei losgelassen. Und alle vier wären umgekehrt, hätten über die verpasste Gelegenheit geschimpft - und würden leben!

Was lernen wir daraus?
 Kurz gesagt: Gruppendruck schaltet Hirne aus. Evolutionär gehören Menschen zu Rudeltieren wie Wölfe oder – näher – Menschenaffen. Mach das, was die anderen tun: Diese Grundregel erhöht die individuelle Überlebenschance. Wenn ein Gruppenmitglied aufschreckt und davonstürmt, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass ein gefährliches Raubtier droht. Wie alle anderen in die gleiche Richtung zu rennen, vermindert die persönliche Gefahr, gefressen zu werden. Erst in allerjüngster Zeit kommt es häufiger vor, dass eine Person viele weitere aus anderen Gründen animiert, laut schreiend loszustürmen: Weil es die 1-€-Big-Mac-Aktion gibt, das neue Smartphone in Erdbeerrot oder Tickets für die gerade angesagte Boygroup.

In der Schule …
 droht der Lehrer nicht, einen zu fressen, doch mit einer Matheschulaufgabe oder einem überraschenden Ausfragen von Englischgrammatik kann der Schüler konfrontiert werden. Da die Schüler selten aus dem Klassenzimmer fliehen, sind zwei Strategien häufig anzutreffen: Entweder führt der Gruppendruck der Klasse zu fleißigem Lernen oder in laute Unruhe. Doch wer als Schüler in einer „schlimmen“ Klasse sitzt, kann den Klassendruck ins Negative hinterfragen: Will ich wirklich schlecht sein und ein entsprechendes Zeugnis kassieren?


Denn im Zeugnis steht nicht, „Physik 5, Deutsch 5, Französisch 5 …, die Lehrer waren schwach, die Klasse laut, das Klassenzimmer hellhörig, der Schüler bekam unverschuldet schlechte Noten.“

Die Folgerung für den Schüler …
 lautet: Auch wenn Menschen evolutionär gefährdet sind, das Gleiche zu tun wie die anderen, können sie ihr Gehirn einschalten und sich und andere fragen, ob es eine Alternative gibt. Denn die gibt es! Wer z.B. in einer extrem lauten Klasse sitzt, muss – leider – in seiner Freizeit nachlernen, was vormittags nicht gelernt wurde. Klappt das nicht allein, dann hilft das ABACUS-Institut gerne:

www.abacus-nachhilfe.de

Es braucht nur wenig Mut, sich beraten und helfen zu lassen.


Gerne steht das ABACUS-Institut Herford unter der Leitung von Werner Zander für weitere Fragen zur Verfügung.
Tel.: 05221 / 911367

 

Wir sind auch in den Orten Bünde, Enger, Herford, Hiddenhausen, Kirchlengern, Löhne, Rödinghausen, Spenge, Vlotho für Sie da.