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Teilleistungsstörungen in der Schule und Nachhilfe

 

Teilleistungsstörungen ist der Sammelbegriff, mit dem unter anderem bei Schulkindern Lern-, Schul- und Verhaltensauffälligkeiten bezeichnet werden, die sich nicht aus einer Einschränkung oder Behinderung direkt erklären lassen und häufig auch zu schulischen Minderleistungen führen. Da viele Menschen, gerade im schulischen Umfeld, sich dieser Begriffe bedienen, wollen wir am Schluss kurz die gebräuchlichsten Begriffe nennen.

Bedenken Sie bitte: Es sind in erster Linie beschreibende und das Symptom erklärende Begriffe. Teilweise überschneiden diese sich oder benennen nur Teilaspekte. Häufig kann auch die Ursache der Störungen wissenschaftlich nicht genau bestimmt werden. Daher sind auch die angebotenen Behandlungsmethoden bzw. Therapiemöglichkeiten so zahlreich wie unsere bunte Welt...
Häufig fällt eine Teilleistungsstörung erst in der Schule auf, weil das Kind dort in den Leistungen abfällt und dem Unterrichtsgeschehen nicht mehr folgen kann. Dann ist die Not beim betroffenen Kind, den Eltern und Lehrern groß.

Eines sollte von Eltern bei einer Therapie immer bedacht werden:
Eine Therapie schließt selten schulische Wissenslücken! Die Therapie hat einen völlig anderen Ansatz am betroffenen Kind, als eine professionelle Einzelnachhilfe. Die ABACUS-Nachhilfe setzt immer am Kind und dessen individuellen schulischen Wissenslücken und fachlichen Rückständen an, ersetzt aber auch keine unter Umständen zusätzlich notwendige Therapie.

Verhaltensauffälligkeiten

Folgend eine Auswahl von Verhaltenssymptomen. Wenn ein Schulkind diese Symptome zeigt, könnte eine Teilleistungsstörung vorliegen (natürlich können es jeweils auch andere Ursachen sein). Der ABACUS-Institutsleiter, der zu Ihnen zum Vorgespräch kommt, kann hier dann sicher Genaueres sagen, zum Beispiel ob das Kind mit unserer professionellen ABACUS-Nachhilfe unterstützt werden kann. Häufig kann schon mit einem unserer professionellen ABACUS-Nachhilfelehrer eine Verbesserung erzielt werden.

Auswahl von Auffälligkeiten:

  • Das Kind vermeidet oder verweigert das Schreiben und Lesen, hält den Bleistift verkrampft, und schreibt krakelig.
  • Es hat Probleme mit dem Lautieren von Buchstaben, liest mühsam und stockend und nicht der Altersstufe entsprechend.
  • Buchstaben werden verwechselt oder nicht mitgeschrieben.
  • Bestimmte Laute werden nicht wahrgenommen, ein Takt kann nicht geklatscht werden.
  • Die Konzentration lässt schnell nach, das Kind gibt bei den Hausaufgaben schnell auf, auch wenn die Lösung auf der Hand liegt.
  • Hausaufgaben können/wollen nie oder selten alleine gemacht werden.
  • Das Kind reagiert bei schulischen Anforderungen gereizt oder zieht sich zurück.
  • Es ist "hibbelig", unruhig, zu aktiv, fällt einem ins Wort, reagiert impulsiv oder missachtet fortgesetzt (ungewollt) andere soziale Regeln.
  • Bestimmte Bewegungsabläufe fallen schwer oder das Kind setzt für bestimmte Handlungen/ Bewegungen zuviel Körperkraft ein.
  • Die Sprachentwicklung entspricht nicht der Altersklasse: Es spricht wenig, undeutlich und mit geringem Wortschatz.
  • Das Kind hat Probleme bei einfachsten Rechenaufgaben oder Maßeinheiten oder kann unterschiedliche Entfernungen nicht einschätzen und einordnen.
  • Beim Kind dauert das Erledigen der Hausaufgaben viel zu lange.

 Die gängigsten Fachbegriffe

  • Aufmerksamkeitsstörung: HKS (Hyperkinetische Störung), ADS (Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom). MCD (Minimale Cerebrale Dysfunktion) hingegen ist eine (ältere) erklärende Beschreibung. Fachlich korrekt ist ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung).
  • Legasthenie: Lese- und Rechtschreibschwäche
  • Dyslexie: genetische, aber auch sozialisationsbedingte Lesefertigkeits- und Leseverständnisschwäche
  • Dyskalkulie: Rechenschwäche
  • Auditive Wahrnehmungsstörung: Hörverarbeitung
  • Visuelle Wahrnehmungsstörung: Sehverarbeitung
  • Haptische- oder taktile Wahrnehmungsstörung: Tastsinn, Feinmotorik, Kraftdosierung
  • Binoculares Sehen: sogen. "Innenschielen"
  • Dyspraxie: Verarbeitungsstörung, "Verlangsamung" des motorischen und cognitiven Handelns
  • Rechts-/Links Koordinationsstörung oder Lateralität: Motorik-/Steuerungsprobleme in der Bewegungskoordination.

Wenn die schulischen Leistungen nicht den Anforderungen entsprechen, sind die Kinder nicht unbedingt faul oder weniger begabt. Häufig ist es ratsam, sich mit dem Fachlehrer, Klassenlehrer, dem Stufenkoordinator oder den entsprechenden Schulberatungsdiensten in Verbindung zu setzen. Die Lehrer erleben Ihr Kind im schulischen Alltag und können häufig beurteilen, wie lange es sich zum Beispiel konzentrieren kann.

In der Schule wird ein Grundstein für die Lebensentwicklung ihres Kindes gelegt, also scheuen Sie sich nicht, sich öfter nach den Fortschritten und Problemen Ihres Kindes zu erkundigen.
Aber auch Ihr ABACUS-Institutsleiter, der zu einem Beratungsgespräch vor Beginn der Nachhilfe zu Ihnen nach Hause kommt, kann hier Auskunft geben. Gehen Sie auf die Seite Kontakt, rufen Sie uns an und vereinbaren Sie einen Termin!