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Der große Online-Schultest und die Folgen für den Nachhilfe-Unterricht

Der Corona-Lockdown erzwang den Traum aller Digitalisierungsfreunde: den absoluten Online-Unterricht. In der Schule ging bisher trotz des „Digitalpakt Schule“ wenig voran, von 5,5 Milliarden Euro waren Mitte März noch weit über 5 Milliarden Euro übrig. Die Covid-19-Viren sorgten für Homeoffice und Homeschooling, was im Januar noch undenkbar schien. Und dank des Internets war es kein Problem, per E-Mail, per Skype und anderen Angeboten ständig Übungsaufgaben, Arbeitsblätter, neue Lektionen und Anweisungen zu schicken. Anfangsschwierigkeiten waren naturgemäß vorhanden, doch mit der Zeit spielt sich eine Menge ein. Schüler und Lehrer erweisen sich als recht findig.

Mit den Wochen kommen allerdings Nachteile des Online-Schulunterrichts hervor. In manchen Familien ist kein PC und kein Drucker vorhanden, in anderen auch kein stabiles Internet. Am Smartphone allein ist das Lernen nicht effizient. Gut ausgestattete Familien sehen die Coronazeit evtl. recht entspannt, schlecht ausgestattete müssen ihre Kinder eben wiederholen lassen, wie der Deutsche Lehrerverband empfiehlt.

Große Kinderaugen, anfangs begeistert über die Erlaubnis, am Computer zu sitzen, verkleinern sich nach ein paar Wochen auf Stecknadelkopfgröße, was bei Optikern und Augenärzten zu regen Geschäften führt. Das ewige Sitzen, eine Volks-schul-krankheit, verbiegt während der Ausgangssperre noch mehr die Rücken der Kinder und Jugendlichen, was Orthopäden und Krankengymnasten möglicherweise auf Jahre unfreiwillige Kundschaft bringt.

Die Kommunikation im Internet ermöglicht heute vieles, doch das unmittelbare Zusammentreffen „echter“ Personen fördert besser die Sozialkompetenz, die Mimik wie Gestik, die Bewegungskompetenz und auch die sprachlichen Fähigkeiten als bloße Pixel auf den Monitoren. Ja, auch diese Kompetenzen gehören zum Schulauftrag.


Ist die normale Schule noch zeitgemäß?

Die Covis-19-Viren oder auch gefährlichere werden uns begleiten. Noch wissen wir zu wenig, um uns zu entspannen. Vieles müssen wir experimentell im Großversuch testen: Z. B. kleine Klassen im Schichtunterricht (vormittags/nachmittags), Unterricht zweitägig zu Hause (online); Blockunterricht im wöchentlichen Wechsel; schneller Bau von zusätzlichen Schulen, um die Abstände einhalten zu können; und auch die nötige Lehrerschnellausbildung von Quereinsteigern, Schnellübernahme von Lehramtsstudenten und Erhöhung der Ausbildungskapazitäten. Ohne starken Einsatz des Online-Unterrichts scheint keine Lösung in Sicht.

Seltsamerweise werden diese technisch-organisatorischen Fragen eifrig diskutiert. Doch weisen weder das Kultusministerium noch die Lehrer selbstbewusst darauf hin, dass auf Dauer nur der Präsenzunterricht gute Erfolge bringt. Und dass Lehrer in der Klasse präsent sein müssen! Alle digitalen Angebote sind Hilfsmittel wie Kreide und Tafel: Es ist ja gerade die Aufgabe des Lehrers, aus der Vielfalt der Mittel die richtigen für den Unterricht auszuwählen.

Die Coronazeit wird die Schule verändern. Wohin genau wissen wir noch nicht. Doch wahrscheinlich ist, dass

  • Schule und Bildung einen höheren Stellenwert, auch finanziell, bekommen wird,
  • Online-Unterricht „normal“ wird und
  • Lehrer sich – mal wieder – als unverzichtbar erweisen.



Wie verändert sich der Nachhilfeunterricht?

Die Details sind genauso offen, doch das ABACUS-System passt sich seit mehr als 26 Jahren flexibel an die Vorgaben der Schullehrer und die Möglichkeiten der einzelnen Schüler an. Die Nachhilfeschwerpunkte variieren dabei von Bundesland zu Bundesland, von einem Schultyp zum anderen, von Schule zu Schule, vom jeweiligen Lehrer zum nächsten. Und die Unterrichtsschwerpunkte in den 1990ger Jahren unterschieden sich stark von den heutigen.

Dank des Einzelunterrichts zu Hause kann sich der ABACUS-Nachhilfelehrer auf seinen jeweiligen Schützling konzentrieren. Ob hierbei vermehrt digitale Hilfsmittel eingesetzt werden, ist nebensächlich. Entscheidend ist der gute Kontakt zwischen dem Schüler und der Nachhilfekraft. Daher ist es sicher, dass ABACUS die Schüler auch gut durch die Corona-Veränderungen begleiten wird.

Unsere Empfehlung ist weiterhin: Rufen Sie bei Schwierigkeiten frühzeitig an, solange die Lücken noch klein sind. Doch auch bei großen helfen wir gerne.




Gerne steht das ABACUS-Institut Bad-Tölz-Wolfratshausen unter der Leitung von Uta Jacobi für weitere Fragen zur Verfügung.

Tel.: 08041 / 794000

 

Wir sind auch in den Orten Bad Heilbrunn, Bad Tölz, Benediktbeuern, Bichl, Dietramszell, Egling, Eurasburg, Gaißach, Geretsried, Greiling, Icking, Jachenau, Kochel (See), Königsdorf, Lenggries, Münsing, Reichersbeuern, Sachsenkam, Schlehdorf, Wackersberg, Wolfratshausen für Sie da.